Aktuell


Saisonauftakt der Nachwuchs- und Vollklasseakrobaten
beim Frühlingsturnier in Dresden

02. März 2013

In 26 Schlafzimmern in und um Taucha klingelte vergangenen Samstag gegen 6:00 Uhr der Wecker und allen war etwas gemeinsam: An diesem Morgen führte uns der frühe Vogel direkt nach Dresden-Klotzsche zum 14. Frühlingsturnier. Auch die Sportler vom AC Ottendorf-Okrilla, BC Eintracht Leipzig, Dresdner SC, MSV Bautzen, SAV Schwarzenberg, SC Hoyerswerda, SC Riesa und natürlich des alljährlichen Ausrichters SV TuR Dresden hatten frühzeitig den Weg in die Turnhalle gefunden. Für die einen war es die Premiere neuer Übungen oder neu erlernter Elemente, während es für die WENA Starter bereits der zweite Wettkampf in diesem Jahr, und damit fast schon wieder Routine, war.
Leider konnten sowohl unser Nachwuchs Trio Celine-Jasmin-Klara als auch unser Vollklasse Trio Luise-Laura-Emely krankheitsbedingt nicht an den Start gehen. Gute Besserung!
Für alle anderen stand das übliche Prozedere auf der Tagesordnung - Einturnen, Haare machen, Anziehen - ehe der Wettkampf begann.

imageimageimage

Das Pech der Ersten traf an diesem Tag Lea und Lea Marie. Zwar zeigten beide die höchste Schwierigkeit aller Damenpaare, jedoch fiel vor allem die Artistiknote recht niedrig aus.
Seit Anfang des Jahres unterstehen die Artistik Kampfrichter neuen Wertungsvorschriften. Dabei liegt das Hauptaugenmerk nun vor allem auf der Beziehung der Partner untereinander und zum Kampfgericht. Das umzusetzen fällt nicht nur den Sportlern sondern auch den Kampfrichtern noch recht schwer.
Nichtsdestotrotz zeigten Lea und Lea Marie eine solide erste Wettkampfübung und erreichten den 5. Platz. In der gleichen Disziplin überzeugten Josefine und Emily mit ihrer neuen, rasanten Kür und setzen sich mit 25,5 Punkt an die Spitze.
Bei den Nachwuchs Damengruppen glänzten Klara, Alexa und Alungua mit einem weiteren Salto in ihrem Wettkampfprogramm. Leistung und Ausdruck stimmten auch hier überein, was am Ende mit einer Goldmedaille belohnt wurde.
Etwas chaotisch verliefen die 2:30 min bei unserem kleinen Mix Lydia und Nic. Die Choreografie ist neu und natürlich fehlt noch die Routine, aber wie heißt es doch so schön, man wächst mit seinen Aufgaben. Und ihre erste "Aufgabe" hat Lydia - ganz klar - klasse bewältigt: ihr erster Flick Flack. Leider musste sie danach beim Hochspagatelement Nic's Schultern unfreiwillig verlassen und auch beim Überschlag wehte wohl ein ziemlich starker Wind über die Matte... Dagegen war die Schwalbe sehr schön anzusehen, auch wenn die Knie des Unterpartners ausgerechnet dann plötzlich nicht mehr ganz so gestreckt schienen, wenn ein bestimmter Technikkampfrichter dann mal genauer hinsah ;)

imageimageimage

Gerade einmal 2 Monate trainieren Maria und Lisa-Marie zusammen, Elemente und die neue Übung wurden schnellstmöglich im Trainingslager erlernt und schon standen die beiden erstmals gemeinsam auf der Matte. Das Resultat: die Silbermedaille im Schülerbereich mit schönen 23,95 Punkten und einem klitzekleinen Zeitfehler.

Zählen üben müssen wohl auch nochmal Luca und Liliana sowie Franziska und Annika. Beide Damenpaare präsentierten dennoch eine schöne Balance Übung, wobei Franziska und Annika vor allem mit der freien Brustlage und Luca und Liliana durch die neu choreografierte Übung auffielen. Leider konnten sie aber nicht ihren Leistungsstand vom Training zuvor abrufen. Schade :( beim nächsten Mal klappt's aber bestimmt!!!

imageimageimage

Charlotte und Vivien waren eine der wenigen Formationen, die an diesem Tag ihre Tempo Übung zeigten. Mittlerweile könnte man wohl fast schon sagen, ist diese Kür die Lieblingsübung der beiden. Diesmal allerdings zeigten sie jeweils einen individuellen Salto. Ein Salto ist in der Schülerklasse deutschlandweit zwar noch nicht gefordert, wer aber auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen möchte, muss dieses Bodenelement beherrschen.
Leider verlief die 360° Breitenachsendrehung nicht so wie geplant, doch Charlotte und Vivien ließen sich davon nicht weiter beirren und beendeten ihre Übung souverän. Am Ende reichte es dennoch für Platz 3.
Im Bus nach Dresden saßen nicht nur unsere Sportler, Eltern und Trainer, sondern auch das Podest. Denn Antia, Franziska und Emely können ja schlecht ohne ihren "Turnpartner" auf die Matte gehen. Wo herrschte die größte Konkurrenz, bei den Schülern oder den Junioren/Senioren? Das ist wohl nicht ganz eindeutig zu sagen, Tatsache aber ist, jeder hatte an so manchem starken Gegner zu "knabbern". Am besten gelang dies an diesem Tag Franziska, zusammen mit Charlene Wolf (SAV Schwarzenberg) konnte sie sich über die Silbermedaille freuen. Emely zeigte erstmals ihre neue Übung und erreichte am Ende den undankbaren 4. Platz. Allerdings waren die Punktabstände zwischen den einzelnen Plätzen sehr gering, das lässt auf eine spannende Ostdeutsche Meisterschaft (14. April, Hoyerswerda) hoffen!

imageimageimageimage

Bei den Junioren/Senioren hatte es Antia wahrlich nicht leicht, musste sie doch gegen die Podest-Matadorin Lisa Grimm (SAV Schwarzenberg) antreten. Diese begeisterte das Publikum mit ihrem knotig gedrehten Handstandüberleger. Doch Antia muss sich mit ihrer neuen Übung und aufgestockter Schwierigkeit nicht verstecken, wenn denn der Knotenhandstand steht oder dreht. Diesmal schlich sich leider der Fehlerteufel ein und zum Schluss bedeutete das Bronze.
Den wohl größten Sieg an diesem Tag nahmen Anna, Antia und Emely mit heim. Erst seit kurzem bilden die drei eine Gruppe, dementsprechend groß war die Aufregung vor ihrer ersten gemeinsamen Balance Übung. Verpackt in einer schönen Kür präsentierten die drei ihre Elemente, mit dabei die Hingucker Spagatstand und Einarmer. Trotz der niedrigsten Schwierigkeitsnote (da sie bei den Senioren starten und dort mehr Value erforderlich sind als bei den Junioren) und drei Zeitfehlern sicherten sich Anna, Antia und Emely zusammen mit dem Junioren Trio vom TuR Dresden Gold.

Am längsten auf ihren Start mussten an diesen Tag unsere WENA Formationen Paula, Charlotte und Pia sowie Alina und Alicia warten. Dabei hatten die fünf die größte Konkurrenz des gesamten Wettkampfs zu bezwingen, gleich 9 WENA-Formation gingen an den Start. Alina und Alicia starteten erstmals in einer höheren Leistungsstufe. Beide waren sehr aufgeregt, meisterten aber ihr Vorhaben schon ganz gut. Ein Zeitfehler schlich sich ein und hier und da eine Unsauberkeit, letztendlich erreichten sie den 7. Platz.
Auch bei Paula, Charlotte und Pia war die Aufregung groß. Leider mussten sie die Streichung eines Elementes und damit einen ganzen Punkt Abzug aufgrund einer fehlenden Flugphase hinnehmen. Schade, auch wenn eine gute Entwicklung seit dem Wettkampf im Januar erkennbar war, reichte es somit nur für Platz 8.

Nach der Siegerehrung ging's ab nach Hause in Begleitung von "Die Brücke nach Terabithia". Der Film war so spannend, dass man doch tatsächlich vergessen konnte die "Abholer" über die Ankunftszeit des Busses zu informieren ;)

image





Zurück zur Startseite