Deutsche Meisterschaften der 

Junioren und Senioren in Ebersbach

27./28. Oktober 2012

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Pünktlich zum ersten Schneefall diesen Hernters (Herbst+Winter) trafen sich am Wochenende des 27./28. Oktober im baden-württembergischen Ebersbach (an der Fils) über 160 Sportlerinnen und Sportler zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Junioren und Senioren. Erstmalig wurde an diesem Wochenende die Alterklasse der Junioren in zwei Kategorien unterteilt. In dem großen Starterfeld ging auch Antia in der Kategorie Damenpodest Senioren an den Start.

"Von allem etwas" oder eher "von allem ein bisschen" war wohl Antias Motto bei diesen Deutschen Meisterschaften ;-) Nach dem Deutschen Meistertitel in 2011 waren ihre Hoffnungen und Erwartungen in diesem Jahr (vor allem an sich selbst) schon ziemlich hoch. Doch war eine fehlerfreie Übung mit fast neun Wochen Trainingspause aufgrund der Sommerferien und eines Auslandaufenthaltes überhaupt möglich? Ohne all zu starke Nervosität eventuell :-) Leider hatte sie bereits seit über einer Woche vor der DM mit starken Schmerzen im rechten Ellenbogen sowie Handgelenk zu kämpfen, sodass bis zuletzt nicht klar war, ob sie ihr Wettkampfprogramm überhaupt wie geplant am 28. Oktober zeigen konnte.

Doch nun zur Übung: In Riege 3 betrat sie sichtlich nervös die Wettkampffläche. Nach dem gestandenen einarmig-geschlossenen Handstand verlor sie etwas die Spannung im Rücken und musste unfreiwillig das Podest verlassen. Aus Zeitgründen entschied sie sich, ihren schönen abgebückten Handstand wegzulassen. Der 3-Sekunden Spagatstand aber stand wie gewohnt fehlerfrei!

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Beim Sprung in den geschlossenen Knotenhandstand hatte sie zu wenig Schwung und kam somit nicht ganz in den perfekten (Hand-)Stand. Zwei Zeitfehler waren die Folge. Auch der normalerweise einwandfreie gedrehte Spagatstand hatte es an dem Tag irgendwie in sich. Durch die (zu) langsame Drehung, kommt es fast zum Stillstand der Stütze - mit etwas Nachdrücken schafft sie letztlich aber doch noch die geforderten 360°.

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Das derzeitige Zitterelement: einarmiger Stütz mit Motion ins einarmige Krokodil. Beides stand einwandfrei die geforderte Zeit. Die linke große Zehe berührte aber beim Übergang oberflächlich das Podest. Sichtlich erschöpft folgte nun noch die letzte Elemente-Kombination. Gedrehter Knotenstütz mit Übergang ins gedrehte Knotenkrokodil und abschließend das einarmige Krokodil  mit 360°. Die ersten beiden Elemente zeigte sie fehlerfrei, beim letzten musste sie konditionsbedingt nach einer halben Runde leider abbrechen.

Das Resultat: Große Enttäuschung machte sich in ihrem Gesicht breit - am Ende des Tages gab es dann aber die Silbermedaille und ein Lächeln auf den Lippen.

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Herzlichen Glückwunsch (und bald bist du auch sicher wieder auf deinem alten Leistungsstand)!

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