15. Delphinpokal in Potsdam

26. November 2011

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Nach einer doch recht kurzen Nacht für die meisten Sportlerinnen, ging die Reise mit Kurs auf die Hauptstadt des Landes Brandenburg bereits Samstagfrüh um 06:00 Uhr in Taucha los.  Die Potsdamer Sportakrobaten luden uns zu ihrem 15. Delphinpokal ein. Dankend nahmen wir diese Einladung an und fuhren in eine Stadt, die es an Kontrasten nur schwer zu überbieten gelingt. Neben seinen einzigartigen Schloss- und Parkanlagen, die 1990 in die Liste der UNESCO-Welterbstätten aufgenommen wurden, gehört das Filmstudio Babelsberg zu den führenden Zentren der Fernseh- und Filmproduktion Europas. Doch gibt es denn etwa auch Delphine in Potsdam? Natürlich nicht – denn „wenn du kein Meer hast, hast du keine Delphine“. Und von einem Meer war in Potsdam keine Spur ;-) Der Name des Turniers bezieht sich auf die Showgruppe des Vereins: die „Delphine“. Denn nicht nur im Einzel wird hier um die begehrten Podestplätze geturnt, auch der „Kampf“ um den Sieg für das beste, sauberste und originellste Showprogramm steht auf dem Programm.

Nach dem Einturnen und einer kleinen Eröffnung ging es direkt los.

Alexa, Klara und Alungua waren von unserem Verein zuerst an der Reihe. Schon beim ersten Element zeigten sich kleine Probleme. Die drei hatten – im wahrsten Sinne des Wortes – den Dreh noch nicht so ganz raus, auch beim nächsten Element misslangt der Übergang von der Standwaage zum Stand auf dem Tisch. Was danach kam, war fehlerfrei und ohne jede Spur von Unsicherheit. Zur Platzierung gibt es im Verlauf des Textes mehr.

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Neue Riege, neues Glück – diesmal für Emily am Podest. Von Glück konnte man bei Emily allerdings nicht gerade sprechen. Ihr Anzug und eine Stütze für das Podest wurden in Taucha vergessen, doch Improvisierung ist manchmal eben auch der Schlüssel zum Erfolg. Nach einer kleinen Umstellung im Programm und erfolgreicher Suche nach einem Ersatzdress, turnte Emily eine gute Übung mit schönem Flick-Flack und einigen kleinen und einem großen Wackler beim Hochspagat. Bei der Siegerehrung durfte sie sich dann aber ganz oben auf das Podest stellen.

Bereits acht Minuten später waren Gloria und Emely an der Reihe. Beide zeigten eine schöne und saubere Übung, aber auch hier war heute irgendwie der Wurm oder besser gesagt – der Flick-Flack bei Emelys Sprungreihe nicht drin. Ein Déjà-vu für alle, die in Mainz bei der DNBE waren. Trotzdem setzten sich die beiden damit gegen ihre Konkurrentinnen durch und gewannen die Goldmedaille.

Weiter geht´s: Luca, Lea und Emily starteten als Nächstes. Choreografisch gesehen war es eine der schönsten Übungen, technisch nicht so ganz: Ein frühzeitiger Abgang bei Lucas Ellenbogenstand sowie bei der hohen Pyramide schmälerten die Freude etwas über eine sonst gelungene Übung. Am Ende reichte es für die drei dennoch zu Platz 1 von 4, vor unserer anderen Damengruppe Alexa, Klara und Alungua.

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Julia und Lisa Marie waren die letzten Starter unseres Vereins. Beide kamen gut und ohne grobe Fehler durch ihr Programm. Einige kleinere Unsauberkeiten schleichten sich ein, die es nun zu beseitigen gilt. Sie erturnten sich mit dieser schönen Kür nicht nur die Goldmedaille, sondern sogar den „kleinen“ Pokal für die Tageshöchstwertung.

Nach einer kleinen Pause, in der sich die Auftrittsprogramme noch mal einturnen durften, ging es weiter im Programm. Das Starterfeld mit gerade einmal zwei Showgruppen war klein, der Pokal dafür, zur Freude aller, groß. Nach einer interessanten und sehr kreativen Vorstellung der Potsdamer "Delphine" waren wir an der Reihe. Gloria, Emely, Patricia, Paula K., Paula W., Laura, Luise, Liliana, Luca, Lea und Emily zeigten souverän und stolz ihr schönes Programm und konnten trotz kleiner (unerklärlicher) Pausen die Kampfrichter überzeugen und den Pokal mit nach Taucha nehmen.


Herzlichen Glückwunsch an alle Starter!
Von Müdigkeit war bei euch auf der Matte keine Spur :-)